AnerkennungDie Henner Will Stiftung wurde am 21. Januar 2014 als Andenken an den jungen Wissenschaftler Henner Will gegründet, der im November 2011 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist.

Henner war ein nachdenklicher Mensch, der die Ungerechtigkeit in dieser Welt nicht so einfach hinnehmen wollte und sich immer für die Schwächeren einsetzte. Egal ob als Gitarrist in einer integrativen Musikband mit Jugendlichen mit einer Behinderung oder als Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in einem Projekt für ehemalige Zwangsarbeiter in der Ukraine, Henner hat immer viel Verständnis und Respekt gegenüber benachteiligten Menschen gezeigt. Das zeigte auch sein Engagement für die Jusos. Mit seiner Arbeit stiftete er ein Stückchen Frieden in dieser Welt. Noch heute hängen in seinem Zimmer im Elternhaus chilenische Friedenstauben neben der Fahne mit einem Che-Guevara-Porträt. Diese Symbole geben seine Lebenseinstellung sehr gut wieder.

Nun wollen seine Familie und seine Verlobte, Lena Stelmachenko, sein Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Welt weitertragen und damit Henner ein Stückchen weiterleben lassen. So ist die Henner Will Stiftung entstanden, die sich für die Bildung der benachteiligten Kinder und Jugendlichen sowie für die Völkerverständigung einsetzen wird.

Motivation

„Die Idee, eine Stiftung zu gründen, die den benachteiligten Menschen helfen wird, hatte ich vor langer Zeit. Eines Tages habe ich davon Henner erzählt und er hat mich dabei unterstützt. So wollten wir eines Tages gemeinsam eine Stiftung ins Leben rufen. Nun möchte ich diesen Traum von uns beiden ins Leben umsetzen. Dabei freue ich mich sehr, dass seine Familie dieses Vorhaben unterstützt und mit mir diesen Weg geht.
Henner und ich haben eine gute Bildung erhalten, die uns viele Türen geöffnet hat. Deshalb möchten wir jetzt mit der Stiftung vielen benachteiligten Kindern die Möglichkeit geben, unabhängig von ihrem sozialen und kulturellen Hintergrund gute Bildungschancen zu erhalten, und damit ihnen bessere Perspektiven schenken.“ (Lena Stelmachenko)